Zirkonoxid hat sich in der Zahnmedizin in den vergangenen Jahren durchgesetzt. Das Material ist fest, belastbar und ästhetisch überzeugend und hat andere Restaurationsmaterialien vielerorts abgelöst.
Zirkonoxid bildet eine Zahnstruktur nach, die dem natürlichen Zahn ähnelt und Licht auf vergleichbare Weise bricht. Versorgungen aus Zirkonoxid sehen natürlichen Zähnen dadurch sehr ähnlich und fügen sich zwischen die vorhandenen Zähne ein.
Zirkonoxid ist belastbarer als andere Restaurationsmaterialien wie keramische Verblendungen oder metallgestützte Kronen. Es verbindet sich zudem enger mit dem Zahnschmelz und verursacht weniger Empfindlichkeiten.
Zirkonoxid kommt in vielen Situationen zum Einsatz: nach einer Wurzelbehandlung, bei Erkrankungen des Zahnfleischs sowie beim Wiederaufbau gebrochener oder kariöser Zähne. Auch Implantate aus Zirkonoxid sind verfügbar, wenn Zähne ersetzt werden müssen.
Bei ISTADENTAL arbeiten wir regelmäßig mit Zirkonoxid und bieten im Rahmen unserer Behandlungen auch Veneers aus Zirkonoxid an. Sie nehmen Farbe und Form des natürlichen Zahns auf, sodass das Ergebnis unauffällig und natürlich wirkt.
Schritt 1 – Untersuchung, Bildgebung und Vorbereitung: Der leitende Zahnarzt untersucht Sie; Panoramaaufnahme (OPG) und DVT (CBCT) ergeben das Bild Ihrer Mundsituation. Ihre Prothetikerin oder Ihr Prothetiker bereitet die Zähne für die Zirkonoxid-Versorgung vor; Farbe und Form legen Sie gemeinsam fest.
Schritt 2 – PMMA-Anprobe: Der provisorische Zahnersatz aus PMMA wird eingesetzt. Biss, Erscheinungsbild und Tragekomfort werden überprüft; sagen Sie offen, was Ihnen nicht gefällt.
Schritt 3 – Anprobe der Zirkonoxid-Versorgung: Die im Dentallabor gefertigten Restaurationen werden anprobiert. Erscheinungsbild, Farbe und Bissfunktion werden mit Ihrer Freigabe festgelegt.
Schritt 4 – Definitives Einsetzen: Nach einer letzten Kontrolle werden die Zirkonkronen dauerhaft befestigt. Biss und Tragekomfort werden bestätigt; die Versorgung ist damit endgültig.
Schritt 5 – Abschlusskontrolle und Aufbissschiene: Es folgt eine ausführliche Abschlusskontrolle, und Sie erhalten Ihre Aufbissschiene. Ihre Zahnärztin oder Ihr Zahnarzt erklärt Ihnen die passende Mundhygiene und Pflege.
Die Krone übernimmt die Außenseite des Zahns. Dafür wird der Zahn beschliffen. Das Ziel dabei ist, das Innere zu schonen. Nach dem Abdruck kommt ein Provisorium darauf. Kein Schmuckstück, es hält den Zahn nur bedeckt, bis die Krone da ist.
Das Provisorium wird abgenommen, an seine Stelle kommt die fertige Krone. Dann der Biss: Der Blick geht auf die Kontaktpunkte, die Stellen, an denen Ihre Zähne aufeinandertreffen. Wenn nötig, folgt noch eine Korrektur, danach die endgültige Befestigung.
Dieser Text dient nur der Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung.