Veneers sind dünne Schalen, die auf die Vorderseite der Zähne geklebt werden. Sie verändern das Erscheinungsbild der Zähne und kommen vor allem dann zum Einsatz, wenn Form, Größe, Farbe oder Stellung korrigiert werden sollen.




Schritt 1 – Untersuchung, Bildgebung und minimale Präparation: Der leitende Zahnarzt beurteilt Ihr Smile Design; die Zähne werden mit Röntgenaufnahme und DVT (CBCT) analysiert. Ihre Prothetikerin oder Ihr Prothetiker bereitet die Oberfläche für die Veneers minimal vor und erhält dabei so viel natürliche Zahnsubstanz wie möglich.
Schritt 2 – Rohbrand-Anprobe: Die noch unglasierten Veneers werden aufgesetzt; Farbe, Form und Lichtdurchlässigkeit werden beurteilt. Ihre Rückmeldung geht zusammen mit den Änderungswünschen an das Dentallabor.
Schritt 3 – Definitives Einsetzen: Die freigegebenen Veneers werden mit einem speziellen Klebeverfahren dauerhaft befestigt. Jedes Veneer wird einzeln auf seinen Sitz geprüft.
Schritt 4 – Abschlusskontrolle und Pflegehinweise: Die Behandlung endet mit einer ausführlichen Abschlusskontrolle, und Sie erhalten Ihre Aufbissschiene. Dazu kommen Hinweise zu Mundhygiene und Gewohnheiten, die die Lebensdauer Ihrer Veneers verlängern.
Veneers sind hauchdünne Schalen aus Keramik oder Komposit, die auf die Vorderseite der Zähne geklebt werden und Form, Farbe, Größe und Stellung verändern. Sie werden einzeln gefertigt und zählen zu den zurückhaltendsten Eingriffen der ästhetischen Zahnmedizin, weil dafür nur wenig Zahnsubstanz abgetragen wird.
Jedes Veneer wird auf Ihre Gesichtszüge und Ihre natürliche Zahnform abgestimmt. Das Ergebnis wirkt echt, fühlt sich unauffällig an und hält bei guter Pflege viele Jahre. Weil die Schalen so dünn und leicht sind, muss nur wenig vorbereitet werden – Ihr natürlicher Zahnschmelz bleibt weitgehend erhalten.
Veneers verbessern nicht nur die Farbe. Verfärbungen, kleine Absplitterungen und Risse, ungleichmäßige Zahnformen und schmale Lücken lassen sich damit ausgleichen. Das Ergebnis ist ein gleichmäßiges Lächeln, dem die Behandlung nicht anzusehen ist – und mit dem viele Patientinnen und Patienten unbefangener lachen.
Natürliche Optik: Die verwendete Keramik bricht das Licht ähnlich wie natürlicher Zahnschmelz.
Substanzschonend: Es wird nur wenig Zahnsubstanz abgetragen, in manchen Fällen gar keine.
Kurze Behandlungsdauer: Die Behandlung ist in 1 bis 3 Sitzungen abgeschlossen.
Haltbarkeit: Bei guter Pflege halten Veneers deutlich länger als 10 Jahre.
Individuelles Smile Design: Jedes Lächeln wird einzeln geplant, abgestimmt auf Gesichtsproportionen und Ausstrahlung.
Hartnäckige Verfärbungen, etwa durch Tetrazyklin oder Fluorose
Kleine Absplitterungen oder abgenutzte Schneidekanten
Schmale Lücken zwischen den Zähnen (Diastema)
Leichte Fehlstellungen oder unregelmäßige Zahnformen
Wunsch nach einem gleichmäßigeren oder helleren Lächeln
Beratung und Planung: Die Zahnärztin oder der Zahnarzt beurteilt Ihre Zähne, erstellt Fotos oder 3D-Scans und entwirft Ihr Lächeln digital.
Vorbereitung der Zähne: Eine sehr dünne Schmelzschicht wird behutsam bearbeitet; oft fällt dieser Schritt minimal aus oder entfällt ganz.
Abformung oder Digitalscan: Die Maße werden präzise erfasst und an das Dentallabor übermittelt, das die Veneers einzeln anfertigt.
Provisorische Veneers, falls nötig: Sie überbrücken die Zeit bis zum Einsetzen der endgültigen Veneers.
Einsetzen: Die Veneers werden mit hochfesten Dentaladhäsiven dauerhaft befestigt; Biss und Kanten werden nachgearbeitet.
Nachkontrolle: Nach ein bis zwei Wochen prüft ein Kontrolltermin Sitz und Stabilität.
Keramik-Veneers: natürliche Optik und hohe Farbstabilität; im Smile Design die Referenz.
Komposit-Veneers: werden direkt in einer Sitzung aufgebaut; günstiger, aber weniger verfärbungsbeständig.
E.max- und Zirkonoxid-Veneers: für alle, die Belastbarkeit und Lichtdurchlässigkeit zugleich suchen.
Bei unbehandeltem Bruxismus (Zähneknirschen) – hier ist zunächst eine Aufbissschiene nötig.
Eine akute Parodontitis oder unbehandelte Karies muss vor der Veneer-Behandlung therapiert werden.
Wer regelmäßige Mundhygiene und Kontrolltermine nicht einhalten kann, sollte vorher sorgfältig beraten werden.
Das Blütenblatt einer weißen Orchidee lässt Licht durch und hat zwischen den Fingern trotzdem eine Dicke. Beim Veneer ist es genauso. Auf der Zahnvorderseite entsteht Platz dafür. Wie viel abgetragen wird, hängt vom Zahn ab. Ziel ist, im Schmelz zu bleiben. Dann der Abdruck.
Zuerst eine Einprobe, noch ohne Kleber. In den Spiegel schauen Sie. Wenn die Farbe oder die Randlinie stört, kann das Veneer zurück ins Labor gehen. Erst nach Ihrem Ja kommt eine dünne Schicht Befestigungsmaterial dazwischen. Diesen Schritt nimmt niemand zurück, deshalb die Einprobe.
Dieser Text dient nur der Information und ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung.